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Tischmaß ist nicht Stellfläche
Ein Roulettetisch misst grob zweieinhalb mal anderthalb Meter. Eingeplant werden muss aber die Fläche, auf der Menschen stehen: eine bis zwei Reihen Gäste an drei Seiten, dazu der Arbeitsplatz des Croupiers. Aus knapp vier Quadratmetern Tisch werden so schnell fünfzehn Quadratmeter Stellfläche.
Rechnen Sie deshalb nie mit der Summe der Tischmaße. Zeichnen Sie um jeden Tisch die Gästezone ein und prüfen Sie, ob sich diese Zonen überschneiden dürfen – zwischen zwei Blackjack-Tischen ja, vor einem Notausgang nie.
Laufwege zuerst, Tische danach
Beginnen Sie den Plan mit den Wegen, die frei bleiben müssen: vom Eingang zur Bar, von der Küche zu den Dinnertischen, zu den Toiletten, zu den Fluchtwegen. Was übrig bleibt, ist Ihre Spielfläche.
Ein häufiger Fehler ist der Tisch direkt hinter der Saaltür. Er sieht auf dem Plan einladend aus und erzeugt am Abend einen Stau, weil die ersten Gäste dort stehen bleiben und die nächsten nicht vorbeikommen.
Wohin mit dem Croupier?
Jeder Tisch hat eine Arbeitsseite. Beim Blackjack ist es die gerade Kante, beim Roulette die Längsseite am Kessel. Diese Seite kann zur Wand oder zu einer Säule zeigen – das spart Fläche und verhindert, dass Gäste hinter dem Croupier durchlaufen.
Stellen Sie Tische so, dass sich die Croupiers sehen können. Die Einsatzleitung steuert den Abend über Blickkontakt, nicht über Funk.
Was die Location wissen will
Hotels und Veranstaltungshäuser geben Bestuhlungspläne frei, oft in Abstimmung mit dem Brandschutz. Ein maßstäblicher Stellplan mit eingezeichneten Fluchtwegen beschleunigt diese Freigabe erheblich. Wir liefern ihn als PDF mit – auf Grundlage der Raumunterlagen, die das Haus bereitstellt.
Vor der Anfrage klären
- Raummaße und Grundriss (Foto des Bestuhlungsplans genügt)
- Position von Türen, Notausgängen, Säulen und Bar
- Steht das Dinner im selben Raum wie die Tische?
- Breite der schmalsten Tür auf dem Anlieferweg
- Aufzugsmaße oder Anzahl der Stufen